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Mit dem Auto nach Kroatien: Alles zu Anreise, Maut und Co.

Kroatien ist eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen – und die meisten Urlauber entscheiden sich für eine Anreise mit dem Auto. Aus gutem Grund. Die Fahrt führt durch EU-Länder (und ggf. die Schweiz) und ist unkompliziert mit dem Personalausweis und deutschem Führerschein möglich. Und das Autobahnnetz auf dem Weg an die kroatische Adriaküste ist gut ausgebaut. Trotzdem gibt es unterwegs einiges zu beachten – beispielsweise zur Maut. Wir zeigen Ihnen, was Sie wissen müssen.

Auf einen Blick – die wichtigsten Infos für Ihren Roadtrip

Zum Start haben wir die wichtigsten Infos für Ihren Roadtrip nach Kroatien für Sie zusammengefasst:

  • Einreise: Wenn Sie von Deutschland nach Kroatien mit dem Auto fahren, bleiben Sie (sofern Sie nicht über die Schweiz fahren) innerhalb der EU. Die Einreise ist entsprechend unkompliziert. Sie benötigen lediglich Ihren Personalausweis.
  • Führerschein: Der normale deutsche Führerschein reicht für die Reise nach Kroatien aus.
  • Maut: Unterwegs wird Maut fällig. Und zwar nicht nur in Kroatien selbst, sondern auch in den Ländern, die Sie auf dem Weg durchqueren. In den meisten Fällen dürften das Österreich und Slowenien sein.
  • Beste Reisezeit: Um Stau und stockenden Verkehr während der Anreise möglichst zu vermeiden, empfiehlt es sich, die Fahrt wochentags anzutreten. Auch in den Sommerferien zwischen Juli und August ist auf den Straßen verhältnismäßig viel los. Im Juni dagegen ist die Fahrt oft noch wesentlich entspannter, zugleich ist es in Kroatien bereits angenehm warm und ein Badeurlaub problemlos möglich.

Anreise: Die schnellste Route nach Kroatien

Die schnellste Route von Deutschland nach Kroatien meist über Österreich und Slowenien. Dabei werden in der Regel auch mehrere Tunnel durchfahren – z.B. der Tauerntunnel oder der Karawankentunnel.

Auch vom Südwesten Deutschlands aus (z.B. von Freiburg im Breisgau) bietet sich im Regelfall diese Route an. Alternativ können Sie in diesem Fall aber auch über die Schweiz und Italien nach Kroatien fahren. Gerade, wenn Ihr Ziel auf der großen Halbinsel Istrien liegt, kann diese Route etwas zeitsparender sein.

Von Deutschland nach Kroatien mit dem Auto – die wichtigsten Infos zur Maut

Egal, für welche konkrete Route Sie sich entscheiden, auf dem Weg nach Kroatien kommen Sie an einem Thema nicht vorbei: Maut. Jedes Land, das Sie durchqueren, erhebt Maut. Die genauen Regelungen allerdings unterscheiden sich. Was Sie wissen müssen (Stand Dezember 2025):

  • Österreich: Für die Österreichischen Autobahnen benötigen Sie eine (digitale) Vignette. Bleiben Sie länger als 10 Tage in Kroatien, bietet es sich an, für Hin- und Rückfahrt jeweils eine 1-Tages-Vignette zu kaufen (Preis: 9,60€). Bei kürzeren Trips ist die 10-Tages-Vignette (Preis: 12,80€) in der Regel die günstigere Option. Für Passstraßen und Tunnel wird eine gesonderte Streckenmaut fällig. 
  • Slowenien: Um die Schnellstraßen und Autobahnen Sloweniens nutzen zu dürfen, benötigen Sie eine elektronische Vignette. 1-Tages-Vignetten sind nicht verfügbar. Eine 1-Wochen-E-Vignette kostet 16,00€.
  • Schweiz: Führt Ihre Route durch die Schweiz, ist eine Jahresvignette alternativlos. Tages-, Wochen- oder Monats-Vignetten gibt es keine. Für die Jahresvignette werden 44,00€ fällig.
  • Italien: Auch die meisten italienischen Autobahnen sind mautpflichtig. Eine Vignette allerdings gibt es in Italien nicht. Stattdessen wird (wie bei der Maut in Frankreich) streckenabhängig gezahlt. Das bedeutet: Beim Auffahren auf die Autobahn ziehen Sie ein Ticket. Gezahlt wird dann beim Verlassen des Autobahnabschnitts.
  • Kroatien: Auch in Kroatien gilt eine Streckenmaut. Ein Vignetten-System gibt es nicht.

Fragen und Antworten

Zum Abschluss beantworten wir Ihnen die wichtigsten Fragen rund um Ihren Roadtrip nach Kroatien:
 

Welche Verkehrsregeln und Tempolimits gelten in Kroatien?

Die Verkehrsregeln in Kroatien gleichen in vielen wesentlichen Punkten den deutschen. Neben einem Warndreieck und Verbandskasten müssen für alle Fahrzeuginsassen, die das Auto nach einer Panne oder einem Unfall verlassen, Warnwesten mitgeführt werden!

Es gelten folgende Tempolimits:

  • Innerorts: 50 km/h
  • Außerorts: 90 km/h
  • Schnellstraßen: 110 km/h
  • Autobahnen: 130 km/h

Fahrer unter 25 Jahren dürfen außerorts maximal 80 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h fahren.

Wie lange fährt man mit dem Auto nach Kroatien?

Abhängig davon, von wo aus in Deutschland Sie starten, und welches kroatische Ziel Sie ansteuern, fällt die Reisedauer unterschiedlich lang aus. Von Hamburg nach Split an der dalmatischen Küste etwa sind es gut 1.700 Kilometer. Eine Strecke, für die Sie ohne längere Staus gut 17 Stunden reine Fahrzeit einplanen müssen. Es wird also mindestens eine Übernachtung (z.B. in Österreich) erforderlich. Starten Sie von München aus und steuern die beliebte kroatische Insel Krk an, reduziert sich die zu fahrende Strecke auf weniger als 600 Kilometer. Eine Distanz, die in 7 Stunden durchaus machbar ist – und damit nicht zwingend eine Übernachtung erfordert.

Darf ich mit einem Mietwagen nach Kroatien fahren?

Nicht immer erlauben Vermieter die Fahrt ins Ausland. Mieten Sie das Auto für Ihre Fahrt nach Kroatien in Deutschland über TUI CARS an, erfahren Sie unter den „Nutzungsbedingungen“ im Abschnitt „Fahrerlaubnis“, in welche Länder (und mit welchen Fahrzeugen) eine Einreise mit dem Mietwagen gestattet ist.

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