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Great Ocean Road – Highlights der schönsten Panoramastraße Australiens

Dicht an der Küste führt die Great Ocean Road an spektakulären Felsformationen, grandiosen Sandstränden, dichten Wäldern und charmanten Hafenstädtchen entlang. Wegen ihrer vielen Highlights und atemberaubenden Aussichten gilt die vor über 100 Jahren erbaute Strecke heute nicht nur als eine der schönsten Panoramastraßen Australiens, sondern der ganzen Welt. Eine Roadtrip entlang der legendären Scenic Route gehört zu den intensivsten Erlebnissen, die Australien zu bieten hat. Wir stellen Ihnen die Highlights einer Mietwagen-Tour auf der Great Ocean Road vor.


  • Verlauf: Die Great Ocean Road folgt der australischen Südküste im Bundesstaat Victoria und verbindet die Städte Torquay und Allansford miteinander.
  • Länge: Die Great Ocean Road (offiziell Straße B 100) ist 243 Kilometer lang.
  • Verkehrsregeln: In Australien herrscht Linksverkehr! Ansonsten ähneln die Verkehrsregeln des Landes in weiten Teilen den deutschen.
  • Reisezeit: Die Great Ocean Road kann das ganze Jahr über befahren werden. Die besten Wetterbedingungen herrschen zwischen November und März, allerdings wird die Panoramastraße in diesem Zeitraum auch am stärksten frequentiert. Um die vielen Highlights und Top-Sehenswürdigkeiten der Great Ocean erkunden zu können, sollten Sie mindestens eine Woche einplanen.
  • Mietwagenstation: Am einfachsten und flexibelsten erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten der Great Ocean Road mit dem Mietwagen. Die nächste Anmietstation befindet sich in Melbourne. Von hier trennen Sie nur rund 100 Kilometer vom Startpunkt der Great Ocean Road in Torquay.
  • Kulturelle Bedeutung: Der Bau der Great Ocean Road begann bereits 1919, auf einem Gebiet, wo vor der europäischen Besiedelung Aborigines lebten. Die Errichtung der Great Ocean Road diente einerseits der Arbeitsbeschaffung für die aus dem Ersten Weltkrieg heimgekehrten Soldaten. Andererseits sollte sie auch ein Kriegsdenkmal für ihre gefallenen Kameraden sein. Heute ist die Great Ocean Road nicht nur ein Touristenmagnet, sondern wegen ihrer herausragenden kulturellen Bedeutung auch ein nationales Denkmal.

Lorne – malerischer Badeort mit vielen Highlights

Knapp 50 Kilometer von Torquay entfernt befindet sich der Badeort Lorne. Die überschaubare Ortschaft kann gleich mit mehreren Highlights punkten und ist daher einen längeren Stopp wert. Da ist zum einen der schöne Sandstrand, der bei Surfern (Nordteil) ebenso beliebt ist wie bei Familien (Südteil). Zum anderen ist Lorne für seine grandiosen Wanderstrecken bekannt, die mitten durch den angrenzenden Regenwald führen. Empfehlenswert ist insbesondere eine Wanderung zu den Erskine Falls – ein 30 Meter hoher Wasserfall, der in eine dicht bewaldete Schlucht stürzt. Alternativ sind die Erskine Falls auch mit dem Auto zu erreichen. Aber auch andere Wasserfälle auf dem Gemeindegebiet sind sehr sehenswert. So etwa Phantom Falls, Henderson Falls und Sheoak Falls.

Tipp für Adrenalin Junkies: Im Live Wire Park kommen Sie den majestätischen Baumwipfeln ganz nah – auf Seilrutschen, gesicherten Slacklines und Kletter-Arealen.

----Short-Facts Lorne----

Must-see: Erskine Falls, Lorne Beach, Live Wire Park, Henderson Falls
Panorama-Tipp: Vom Aussichtspunkt Teddy's Lookout haben Sie einen tollen Blick auf den Ozean und die Mündung des St. Georges River.
Übernachtungstipp: Lorne Bush House Cottages & Eco Retreats – schöne Zimmer mit fantastischem Blick auf den dichten Wald, nur 4 Minuten von der Great Ocean Road entfernt

Apollo Bay – charmantes Städtchen mit tollem Strand

In Sachen Wandermöglichkeiten steht Apollo Bay Lorne in nichts nach. Absolutes Highlight des Küstenorts ist allerdings der feine, flachabfallende Sandstrand, der zum ausgiebigen (Sonnen-)Baden einlädt. Für Geschichtsinteressierte ist auch ein Abstecher zum Apollo Bay Museum empfehlenswert. Eine Fotoausstellung innerhalb des Kabelhauses zeigt, wie das erste unterseeische Telefonkabel von Apollo Bay aus nach Tasmanien verlegt worden ist. Auf Tuchfühlung mit der Tierwelt Australiens gehen Sie auf geführten Touren durch das Naturschutzgebiet Wildlife Wonders, wo Koalas, Kängurus und sogar Wale erspäht werden können.

----Short-Facts Apollo Bay----

Must-see: Apollo Bay Beach, Apollo Bay Museum, Wildlife Wonders
Panorama-Tipp: Von Marriner's Lookout eröffnet sich Ihnen ein sagenhafter Panoramablick auf die gesamte Gemeinde, den Hafen und das Meer.
Übernachtungstipp: YHA Apollo Bay Eco – mitten in Apollo Bay gelegene Unterkunft mit erstklassigem Ausblick

Great Otway National Park – Wandern durch dichten Regenwald

Direkt an Apollo Bay schließt sich der Great Ottway National Park an, dessen Ausläufer bis weit hinter Lorne reichen. Das einzigartige Ökosystem vereint weite Busch- und Grasflächen, dichte Regenwälder und Eukalyptus-Wälder in Küstennähe, in denen sich wilde Koalas tummeln. Auf Wanderungen durch den Park kommen Sie der Natur hautnah. So etwa im Rahmen des Maits Rest Rainforest Walk – ein gut ausgebauter Pfad, der von riesigen Farnen und 300 Jahre alten Bäumen gesäumt wird. Für den Rundweg, der direkt an der Great Ocean Road startet, sollten Sie gut 45 Minuten einplanen. Noch spektakulärer ist der nahe den sehenswerten Triplet Falls gelegene Fly Tree Top Walk – ein Baumkronenpfad, der auf 25 Metern Höhe zwischen den mächtigen Stämmen des 100 Meter hohen Königseukalyptus entlangführt.

----Short-Facts Great Otway National Park----

Must-see: Triplet Falls, Hopetoun Falls, Cape Otway Lighthouse
Wander-Tipps: Maits Rest Rainforest Walk, Triplet Falls Fly Tree Top Walk
Café-Tipp: Lightkeeper's Cafe – Gönnen Sie sich einen leckeren Scone bei einem Kaffee und genießen Sie den Blick auf den majestätischen Leuchtturm, der über der Küste thront.

Port Campbell National Park – atemberaubende Küste, spektakuläre Felsformationen

Rund um den Port Campbell National Park erstreckt sich der womöglich schönste Küstenabschnitt Australiens. Geradezu ikonisch sind die Twelve Apostles. Bis zu 60 Meter hohe Felsformationen, von der Brandung umspült, die wie steinerne Wächter vor der Küste stehen und im Licht des Sonnenauf- und untergangs zu leuchten beginnen – ein geradezu traumwandlerisch schöner Anblick. In der Nähe führen die steilen Gibson Steps hinunter zu einem fantastischen Strand, von dem aus Sie zwei der zwölf Apostle im Blick haben. Ebenfalls postkartenmotivwürdig ist der natürliche Felsbogen London Arch, die Felsenbucht Loch Ard Gorge und die schmale Felsenklippe Razorback

----Short-Facts Port Campbell National Park----

Must-see: Twelve Apostles, Gibson Steps, London Arch (früher: London Bridge), Felsenbucht Loch Ard Gorge, Razorback
Übernachtungstipp: Port Campbell Motor Inn – zweckmäßiges Motel mit schönen Zimmern in Port Campbell nahe den Twelve Apostles

Ihr TUI CARS-Team wünscht Ihnen einen unvergesslichen Roadtrip entlang der traumhaften Great Ocean Road!

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