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Andalusien-Rundreise mit dem Mietwagen: Die Top-Highlights

Andalusien: Die facettenreiche Region im Süden Spaniens ist wie geschaffen für eine Rundreise. Von prächtigen Palästen über malerische Altstädte mit einem pulsierenden Nachtleben bis hin zu echten Traumstränden hat Andalusien alles zu bieten. Am einfachsten ist die Anreise von Deutschland mit dem Flugzeug. Wer etwa Sevilla oder Malaga anfliegt, befindet sich mitten im Herz von Andalusien – und kann direkt mit der Mietwagen-Rundreise loslegen.

  • Reisezeit: Andalusien kann prinzipiell das ganze Jahr über bereist werden. Besonders angenehme Temperaturen und wenige Niederschläge erwarten Sie von April bis Juni und von September bis Oktober.
  • Verkehrsregeln: Die spanischen Verkehrsregeln gleichen im Wesentlichen den deutschen. Die Strafen für zu viel Alkohol am Steuer sind allerdings deutlich härter als hierzulande. Fahrer sollten daher besser stets komplett nüchtern bleiben.
  • Tempolimit: In Ortschaften dürfen maximal 50 km/h gefahren werden, auf Landstraßen 90 km/h, auf Schnellstraßen 100 km/h und auf Autobahnen 120 km/h.
  • Kultur: Andalusien ist berühmt für den Flamenco und die maurischen Einflüsse, die noch heute in vielen Städten in Form eindrucksvoller Bauwerke bestaunt werden können.

1. Malaga – zwischen Geschichte und Moderne

Ein guter Ausgangspunkt für eine Mietwagen-Rundreise durch Andalusien ist Malaga. Die große Hafenstadt fängt den Charme – und die Widersprüche – Andalusiens perfekt ein. Zwei majestätische Hügelfestungen aus der Zeit der Mauren überragen die moderne, imposante Skyline wie die Zacken einer Krone. An den traumhaften Sandstränden der Costa del Sol tummeln sich Badeurlauber und Einheimische gleichermaßen, während sich in der Innenstadt traditionelle Flamenco-Lokale und moderne Bars wie selbstverständlich abwechseln.
Sinnbildlich für diese Symbiose aus Alt und Neu steht auch einer der berühmtesten Söhne der Stadt: Pablo Picasso. Der Künstler, der einst bahnbrechend Neues erschuf, gilt mittlerweile selbst als Klassiker. Mehr als 200 Werke Picassos können Kunstinteressierte im Museo Picasso einsehen.

Tipp: Freunde der Freikörperkultur finden mit dem etwas abseits gelegenen Playa del Campo de Golf einen echten Traumstrand, der nicht so überfüllt ist, wie die Strände auf dem Stadtgebiet. Kostenlose Parkplätze sind zur Genüge vorhanden.

----Short-Facts Malaga----

Must-See: Catedral de la Encarnación, Picasso Museum, Castillo Gibralfaro
Geheimtipp: Verpassen Sie nicht die Aussicht vom Mirador de Gibralfaro, der kurze Anstieg (ca. 30min) lohnt sich!
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

2. Costa del Sol – mehr als bloßer Touristenmagnet

Über eine Länge von gut 300 Kilometern erstreckt sich die Costa del Sol südlich von Malaga in Richtung Süden. Der Küstenabschnitt trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Durchschnittlich 320 Sonnentage im Jahr verwöhnen hier Einheimische und Touristen. Berühmt sind auch die goldgelben Traumstrände, die einem auf einer Tour entlang der Küste immer wieder begegnen. Es lohnt sich, die Region im Mietwagen auf eigene Faust zu erkunden – und den perfekten Strand zu finden.
Wem reines (Sonnen-)Baden zu langweilig ist, macht einen Abstecher nach Marbella – und schwelgt einen Tag lang im wahren Luxus. Immerhin ist die Stadt bekannt dafür, dass sich hier die Schönen und Reichen tummeln. Absolutes Must-see für alle Luxus-Liebhaber: die „Goldene Meile“ westlich des Stadtzentrums. Hier reihen sich edle Nachtclubs, Villen, Nobelboutiquen, Yachthäfen und Luxusyachten aneinander wie an einer Perlenkette.

----Short-Facts Costa del Sol----

Must-See: Marbella und dessen „Goldene Meile“
Wissenswertes: Die Costa del Sol wartet mit 320 Sonnentagen pro Jahr auf
Aufenthaltsempfehlung: 1 Tag

3. Routa de los Pueblos Blancos – die Route der Weißen Dörfer

Von all dem Luxus und Hang zur Verschwendung ist Ihnen ganz schwindelig geworden? Dann ist der perfekte Zeitpunkt gekommen, um die beschauliche Seite Andalusiens kennenzulernen. Dabei gibt es kaum einen besseren Weg, als einen Teil der Routa de los Pueblos Blancos abzufahren. Die Route führt mitten durch einige der schönsten Städtchen und Dörfer Andalusiens. Zwischen den charakteristischen weiß gekalkten Häuschen schlängeln sich verwinkelte Gassen, durch die nicht nur der Hauch des Mittelalters weht, sondern auch der Duft von frischem Kaffee und süßem Wein.
Absolutes Highlight entlang der Routa de los Pueblos Blancos: Ronda. Wie eine Königin thront die kleine Stadt auf einem Berggipfel über einer steil abfallenden Schlucht. Über eine imposante Steinbrücke gelangen Besucher direkt in die pittoreske Altstadt. Das Panorama, das sich von der Brücke ergibt, raubt einem schlicht den Atem.
Ronda gilt zudem als Wiege des Stierkampfs. Das erlebt jeder, der Ronda Anfang September zum Fiesta de Pedro Romero besucht. Im Rahmen des einwöchigen Festivals dreht sich alles rund um das Thema Stierkampf. Mit der Plaza de Toros de Ronda können Sie zudem eine echte Stierkampfarena besichtigen, die auch ein Stierkampfmuseum beherbergt.

----Short-Facts Routa de los Pueblos Blancos----

Must-See: Arcos de la Frontera, Ronda, Olvera
Geheimtipp: Fiesta de Pedro Romero in Ronda (September)
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

4. Gibraltar – eine Halbinsel mit vielen Facetten

Streng genommen ist Gibraltar britisches Überseegebiet und zählt damit auch nicht zu Andalusien – auch, wenn hier viele Menschen andalusischer Herkunft leben. Ein Abstecher auf die Halbinsel lohnt sich dennoch. Immerhin trifft hier die andalusische Kultur auf die britische. Zum Mittagessen leckere Tapas und abends Fish & Chips? In Gibraltar kein Problem. Rote Telefonzellen unter Palmen, spanischsprachige Schilder neben englischsprachigen, charakteristische rote Doppeldeckerbusse trotz Rechtsverkehr: Die Liste dieser kuriosen britisch-spanischen Collage lässt sich lange fortsetzen.
Nicht verpassen: Eine Fahrt mit der Seilbahn auf den Felsen von Gibraltar, den unter Naturschutz stehenden Upper Rock. Neben einer atemberaubenden Aussicht auf Gibraltar und die marokkanische Küste, können Sie hier die einzige wildlebende Affenherde Europas bestaunen. Wie die Berberaffen auf den Felsen von Gibraltar gelangt sind, ist ungeklärt – und Teil wilder Spekulationen.

----Short-Facts Gibraltar----

Must-See: Seilbahn-Fahrt auf den Felsen von Gibraltar, Europa Point
Wissenswertes: Auf dem Felsen von Gibraltar lebt die einzige wilde Affenherde Europas
Aufenthaltsempfehlung: 1 Tag

5. Küste des Lichts – Costa de la Luz

Nach viel Kultur-Clash und Stadtbesichtigung haben Sie sich einen Tag Ruhe und Erholung am Strand verdient. Ideal geeignet hierfür: Die Strände der Costa de la Luz, der Küste des Lichts. Diese sind auch zu Stoßzeiten bei weitem nicht so überfüllt wie die Strände der ungleich prominenteren Costa del Sol. Zugleich punkten sie mit deutlich mehr Ursprünglichkeit, stellenweise sogar mit einem Hauch von Wildromantik.
Fahren Sie einen Teil des fast 200 Kilometer langen Küstenabschnitts ab – und erholen Sie sich am Strand Ihrer Wahl. Oder fassen Sie direkt einen Strand ins Auge. Beispielsweise den Playa de Bolonia. Der Naturstrand mit seinem feinen Sand und riesigen Dünen ist selbst unter den vielen tollen Stränden der Costa de la Luz ein echtes Highlight.

----Short-Facts Costa de la Luz----

Geheimtipp: Der Naturstrand Playa de Bolonia
Wissenswertes: Die Costa de la Luz bietet optimale Bedingungen für Surfer
Aufenthaltsempfehlung: 1 Tag

6. Cadiz – eine Altstadt wie aus dem Bilderbuch

Die andalusische Hafenstadt Cadiz ist eine echte Perle. Das liegt insbesondere an der herausragend erhaltenen Altstadt, die ganze Viertel einnimmt. Gerade in El Pupolo, La Vina und Santa Maria können Besucher den ganzen Tag durch die malerischen Gässchen schlendern, ohne sich an den hübschen Fassaden, kleinen Cafés und einladenden Läden sattzusehen.
Übernachtungstipp: Mit dem „Tandem Ancha 34“ haben Sie die Möglichkeit mitten im Altstadtviertel La Vina ein Appartement zu buchen – und in vollen Zügen die urigen Bars, lebhaften Flamenco-Clubs und erstklassigen Fischrestaurants zu genießen. Ihren Mietwagen können Sie beispielsweise auf dem nahegelegenen öffentlichen Parkplatz „Canelejas“ Calle (Cristóbal Colón, 1, 11005 Cádiz) abstellen. Am Morgen geht es dann ausgeruht an den traumhaften Altstadtstrand Playa de Caleta.

----Short-Facts Cadiz----

Must-See: Altstadt, Cadiz Museum, Kastell Santa Catalina
Geheimtipp: Vom Torre Tavira aus eröffnet sich Ihnen der beste Panoramablick auf die Stadt.
Übernachtungstipp: Tandem Ancha 34
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

7. Jerez de la Frontera – im Rausch des Sherrys

Gerade mal rund eine halbe Stunde Autofahrt von Cadiz entfernt, befindet sich ein weiteres Städtehighlight Andalusiens: Jerez de la Frontera (kurz: Jerez). Internationale Bekanntheit genießt Jerez nicht nur wegen seiner schönen Altstadt und der imposanten Festung Alcazar. Der Ruhm der Stadt ist flüssiger Natur: Es handelt sich um den berühmten Sherry, der hier beheimatet ist und auf Spanisch einfach nur „Jerez“ genannt wird. Eine Verkostung des verstärkten Weißweins ist in Jerez daher fast Pflicht.
Besonders stilecht genießen Sie Ihren Sherry in einer der vielen Bodegas von Jerez, traditionellen Weinkellern, in denen die Sherry-Fässer lagern. Unser Tipp: Die Bodegas Tradicion (Calle Cordobeses 3, 11408 Jerez de la Frontera) mitten im Herzen von Jerez. Neben erstklassigen Sherrys wird Ihnen vor Ort auch noch eine informative Führung rund um die Sherry-Geschichte und -Herstellung geboten.

----Short-Facts Jerez de la Frontera----

Must-See: Alcazar Jerez, Kathedrale von Jerez
Restaurant-Tipp: Bodegas Tradicion
Wissenswertes: Jerez ist die Heimat des Sherrys
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

8. Sevilla – der andalusischen Kultur auf der Spur

Kein Andalusien-Urlaub ist komplett, ohne Sevilla besucht zu haben. Kaum eine andere Stadt verkörpert die Kultur Andalusiens so sehr wie Sevilla. In der größten zusammenhängenden Altstadt Spaniens hallt vielerorts die Musik des Flamencos durch die Gassen. Und das nicht ohne Grund. Immerhin gilt Sevilla als Wiege des Flamencos, der seit 2010 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt.
Nutzen Sie die Gelegenheit und besuchen Sie eine traditionelle Flamenco-Show – beispielsweise im liebevoll eingerichteten La Casa del Flamenco. Hier spüren Sie den unwiderstehlichen Sog des Flamencos hautnah. Tickets für eine Show sind für 18,00 Euro zu haben (Stand: Februar 2019).

----Short-Facts Sevilla----

Must-See: Alcazar, Plaza de Espana, Kathedrale von Sevilla, Giralda
Show/Club-Tipp: La Casa del Flamenco
Wissenswertes: Sevilla ist die Wiege des Flamencos
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

9. Granada – wo die Mauren unsterblich sind

Die andalusische Kultur ist untrennbar mit der Kultur der Mauren verknüpft. Das wohl imposanteste Zeugnis dieses Einflusses finden Sie in Granada. Die 740 Meter breite und 220 Meter hohe Stadtburg Alhambra sucht weltweit ihresgleichen. Ein Besuch der majestätischen Festung ist daher ein absolutes Muss. Zumal Sie von hier auch noch einen traumhaften Panoramablick über ganz Granada genießen.
Ausflugtipp: Machen Sie einen Abstecher nach Nerja, bevor Sie den Rückweg nach Malaga antreten. Hier liegt eines der atemberaubendsten Höhlensysteme Europas: die Cuevas de Nerja. Vor Ort finden Sie nicht nur riesige Stalaktiten, sondern auch faszinierende Höhlenmalereien. Zudem ist die Höhle mit ihrer einzigartigen Akustik immer wieder Schauplatz von Konzerten.

----Short-Facts Granada----

Must-See: Stadtburg Alhambra, Kathedrale von Granada, Palacio de Generalife, Albaicín (maurisches Viertel)
Geheimtipp: Cuevas de Nerja
Aufenthaltsempfehlung: 2 Tage

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