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Entdecken Sie die Ostküste Australiens: 10 Hotspots für einen einzigartigen Roadtrip

Die Reise ist gebucht, die Vorfreude steigt. Ihr Ziel: Mit dem Mietwagen durch Australien. Ihre Erwartung: Ein turbulenter Roadtrip mit Freunden. Eine spannende Route durch Down Under mit kilometerlangen Fahrten durch menschenleere Wüsten und das australische Outback der Ostküste.

Wir haben die Top 10 Reiseziele an Australiens Ostküste in einer Route für Sie zusammengefasst – von Sydney bis zum Ayers Rock.

Sydney – die lebensfrohe Sportmetropole

Los geht’s in Sydney . Die Metropole an der Ostküste Australiens ist ein turbulenter Start in das aktive australische Leben. Genießen Sie den weiten Blick auf die Harbour Bridge, das satte Blau des Ozeans und die Skyline dieser Weltstadt. Bewundern Sie das Wahrzeichen Sydneys – das Opera House – direkt vom Nordufer aus, während die Sonne über dem Naturhafen untergeht. Oder nehmen Sie die Fähre, die von Bucht zu Bucht schippert und Ihnen einen einzigartigen Blick auf das Opera House gewährt.

Setzen Sie sich in ein Restaurant und lassen Sie sich von der Energie und Leichtigkeit der Sportmetropole mitreißen. Überall finden Sie lebensfrohen Syds in lässiger Kleidung beim Sport mitten in der Stadt, direkt am Hafen oder auch am Strand. Vorsicht: Diese sportliche Atmosphäre kann ansteckend wirken – denken Sie eventuell an Ihr Sportoutfit sowie an die Laufschuhe. Eine Laufrunde direkt am Hafen, während die warme Sonne langsam aufgeht und die Stadt in ein warmes Licht hüllt, kann einen wunderbaren Gute-Laune-Kick auslösen.

Erholung finden Sie an den über 70 weitläufigen, goldenen Sandstränden in der Umgebung. Wer Action und Nervenkitzel sucht, wird am Coogee Beach zum Wellenreiter. Verpassen Sie nicht den weltberühmten Bondi Beach 10 Kilometer östlich von Sydney gelegen. Aber auch der südlich gelegene Bronte Beach lässt Surferherzen schneller schlagen.

Byron Bay – „Hippie-Städtchen“ mit postiver Energie

Nach einigen Tagen im pulsierenden Sydney und dem Hinterland geht es in Richtung Norden. Mit dem Mietwagen oder einem Camper können Sie nach ungefähr 1200 Kilometern „on the road“ das idyllische Örtchen Byron Bay erreichen. Mit Cape Byron befindet sich hier der östlichste Punkt Australiens.

Das Kontrastprogramm erwartet Sie nun. Ein wunderbarer Ort zum Abschalten, Nachdenken und Genießen. Hier gibt es herrliche Wanderwege direkt am Strand und gute Voraussetzungen, um Delfine zu beobachten. Kein Trubel, keine Hektik. Stattdessen das ländliche Leben mit gemütlichen Restaurants und aufgeschlossen Straßenkünstlern.

Ein echtes Erlebnis am Byron Bay ist das Schnorcheln mit Wasserschildkröten. Gegen Abend, pünktlich zum Sonnenuntergang treffen sich Surfer, Backpacker und Hippies am Strand. Gitarren, Trommeln und Gesang versprühen ein ganz besonderes Flair. Von überall klingt Musik. Ein eindeutiges Zeichen: die Partys in Byron Bay beginnen! Aus dem verträumten Örtchen entfaltet sich ein cooler Fleck zum Tanzen und Feiern.

Als Alternative zum Mietwagen, können Sie sich Zeit sparen und nach eineinhalb Stunden im Flieger die Gold Coast – in unmittelbarer Nähe von Byron Bay - erreichen. Dann verpassen Sie allerdings diese wunderschöne Bucht: Little Bay Arakoon.

Gold Coast Queensland – modern, lebhaft und voller Nervenkitzel

Lediglich 90 Kilometer weiter reißt es Sie erneut in ein aufregendes Stadterlebnis und zugleich Paradies für Surfer. Die Gold Coast lässt keine Wünsche offen und bietet Ihnen die besten Voraussetzungen für die perfekte Welle. Der Beiname „Surfers Paradise“ ist somit Programm. Freuen Sie sich auf spektakuläre Wellen!

Darüber hinaus bietet die sechstgrößte Stadt in Australien viele Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen. Sie haben die Wahl, ob Sie sich in einem der bekannten Freizeitparks einen Adrenalinkick einholen, an einem der glitzernden Sandstrände die ersten Surfstunden überstehen oder ob Sie lieber im Hinterland entlang des Great Walk vorbei an tosenden Wasserfällen durch den üppigen Regenwald marschieren möchten.

Brisbane – moderne Stadt mit den meisten Sonnenstunden

85 Kilometer nördlich wartet Brisbane mit subtropischem Klima auf Sie. Die größte Stadt Queenslands liegt direkt am Fluss und verwöhnt die Einheimischen mit bis zu 330 Tagen Sonne. Ein wahres Sonnenparadies!

Wie wäre es den „Sunshine-State“ mal aus einer anderen Perspektive zu erkunden? Eine Kajaktour über den Brisbane River oder eine Tour mit dem CityCat - den Stadtfähren - sind beliebte Möglichkeit dafür. Wer Lust auf Shoppen, Schlemmen und fröhliche Klänge hat, ist in der bekannten Queens-Street-Mall gut aufgehoben. Ansonsten lockt die Hauptstadt mit exquisiten Restaurants, gepflegten Parkanlagen, bedeutenden kulturellen Highlights und wie überall in Australien: den aufgeschlossenen Einwohnern. Besonders gut relaxen lässt sich in South Bank, dem Hotspot für Jung und Alt. Ein riesiger Strand inklusive See mit Blick auf die Skyline in Mitten einer tollen Parkanlage gesäumt von Museen und dem Queensland Conservatorium.

Wem bis dahin noch kein Koala begegnet ist, kann die kuscheligen Tiere im Lone Pine Sanctuary beobachten und sogar streicheln. 130 weitere australische Tierarten können dort ungefähr 20 Minuten vom Brisbane Zentrum entfernt bestaunt werden.

Wenn Sie nach so vielen neuen Eindrücken einfach mal die Seele baumeln lassen wollen, dann ist eine Überfahrt mit der Fähre zu der Insel North Stradbroke Island unbedingt zu empfehlen. Eine Tagestour lohnt sich weniger, da man ungefähr drei Stunden für die Anreise benötigt. Also planen Sie ruhig ein paar Tage ein und genießen Sie die endlos langen Stränden, kristallklare Lagunen, das angenehme Klima und die spektakuläre Natur. Neben purer Entspannung gibt es viel für naturaktive Abenteurer: Kayaking, Buckel-Wal- und Delfinbeobachtungen, Ausflüge mit dem Geländewagen oder abwechslungsreiche Wanderungen.

Noosa – stilvoll, charmant und ruhig

Erholung, üppige Natur und mediterranes Klima findet man in Noosaville, etwa 140 Kilometer weiter nördlich von Brisbane. Noosaville ist übersichtlich und von gigantischen Baukomplexen verschont. Eine Stadt mit außergewöhnlichem Charme, die besonders bei älteren Generationen beliebt ist. Durch den an der Küste grenzenden Noosa National Park verlaufen spektakuläre Wanderwege. Üppige Eukalyptusfelder, einzigartige Panoramablicke und die gelegentlich anzutreffenden Koalas werden Sie begeistern – einfach Natur pur.

Fraser Island – das Must-Do jeden Roadtrips

Weicher Sand, kristallklares azurblaues Wasser, wunderschöne Binnenseen und …. noch mehr Sand. Die größte Sandinsel unseres Planeten ist Fraser Island, gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und bietet überraschend viel Regenwald. Ein echtes Naturparadies, das einen ab der ersten Sekunde die Sprache raubt.

Die Überfahrt ist ab Rainbow Beach oder Hervey Bay möglich. Empfehlenswert ist die Abfahrt ab Hervey Bay zu wählen. Denn dort kann man zwischen Mitte Juli bis Ende Oktober Meeresriesen beobachten. Um wen geht’s? Gigantische Buckelwale, die man hautnah in ihrem Umfeld betrachten kann. Ein phänomenales Naturerlebnis, dass man nicht so schnell vergisst!

Camper-Reisende müssten vorab prüfen, ob eine Fahrt durch den Sand erlaubt ist, da es vor Ort keine befestigen Straßen gibt. Nur Sand soweit das Auge reicht. Einen eigenen Mietwagen auf Fraser Island zu überführen, ist nur mit einer Genehmigung gestattet. Die meisten Touren auf Fraser Island werden vom Festland aus gebucht und organisiert. Per gemieteten 4wd (4 wheel drive = Allradantrieb) oder Bustour geht es dann auf die Insel. Die meisten Backpacker entscheiden sich für einen organisierten, individuellen Trip. Hier findet eine Einweisung und Fahrtraining statt, bevor es dann in einem Konvoy auf eigene Faust auf die Insel geht.

Mit Essen und Karte ausgestattet kann ein unvergesslicher Mehrtagestrip beginnen. Sollten Sie das Sandparadies auf eigene Faust entdecken wollen, sollten Sie während der Fahrt sehr vorrauschauend und langsam fahren. Unterschätzen Sie nicht die Schwierigkeit und die Gefahr auf Sand zu fahren.

Surfkurs in Agnes Water

Die Ostküste Australiens bietet die besten Surfspots mit unzähligen Surfschulen. Ruhig, familiär, erholsam ist die Atmosphäre in Agnes Water – einem kleinen Ort 250 Kilometer von Hervey Bay entfernt. Vor allem Backpacker schätzen die Traumkulisse im Zentrum von Queensland. Wer sich während seines Roadtrips durch Australien noch nicht aufs Brett getraut hat, wird spätestens in Agnes Water den Schritt wagen. Dort gibt es die Surfschule „Reef 2 Beach Surf School“, die für einen kleinen Preis viel Spaß, ein Surfbrett plus Tauchshirt, eine theoretische Einführung mit Sicherheitshinweisen sowie Trockenübungen am Strand anbietet.

Das Beste ist: man kann ganz spontan vorbei schauen und am Surfkurs teilnehmen, ohne sich vorab anmelden zu müssen. Es lebe die Spontanität!

Airlie Beach – das Tor zu den Whitsunday Island

Nach knapp 700 Kilometer erreichen Sie Airlie Beach an der Küste des Great Barrier Reefs – das größte Korallenriff der Welt. Vor allem Wassersportliebhaber möchten diesen Ort nie wieder verlassen. Eine farbenprächtige Unterwasserwelt und vielfältige Wassersportangebote wartet auf Sie: Tauchen in den Tiefen Australiens, schnorcheln an schillernden Korallenriffs mitten im Paradies oder romantische Segeltörns vorbei an Whitsunday Islands. Denken Sie unbedingt an eine Unterwasserkamera, denn in dieser bunten Unterwasserwelt wimmelt es nur von traumhaften Fotomotiven.

Aber nicht nur das Angebot auf oder unter Wasser ist hier spektakulär. Erlebnishungrige kommen rund um das Great Barrier Reef so richtig auf ihre Kosten: Ob beim Fallschirmsprung oder bei einem Flug mit einem Wasserflugzeug, planen Sie unbedingt genügend Zeit für den 2.000 kilometerlangen Küstenabschnitt von Queensland ein. Airlie Beach ist ein quirliger Ort mit einer idealen Ausgangslage für genau diese Ausflugsvielfalt und bietet ganzjährig milde Temperaturen. Viele Backpacker und Reisende schätzen das authentische Flair des Küstenörtchens und die intensive Gastfreundlichkeit der Einheimischen.

Unser Tipp: Entspannen Sie am schönsten Strand der Welt. Die Rede ist vom Whitehaven Beach auf den Whitsundays. Aber Vorsicht! Von Oktober bis Mai dürfen Sie nur mit einem Neoprenanzug ins Wasser gleiten. In dieser Zeit schwimmt eine der giftigsten Quallen am Whitehaven Beach – die gefährliche Seewespe! Den Schutzanzug erhalten Sie von einem Tourguide.

Cairns – Hotspot für Wagemutige

Den Norden von Queensland erreichen Sie von Airlie Beach am schnellsten mit dem Flugzeug. Der nächste Flughafen ist der 280 Kilometer entfernte Townsville International Airport. Ansonsten genießen Sie die 700 Kilometer Fahrt mit etlichen Badestopps entlang der schönsten Tauchspots des Great Barrier Reefs.

In Cairns erwartet Sie ein überwältigendes Hinterland. Höchste Zeit die Badekleidung zur Seite zu legen, wärmere Outdoor-Kleidung überzuschmeißen und das feste Schuhwerk herauszuholen. Machen Sie sich bereit für erlebnisreiche Wanderung durch den ältesten Tiefregenwald Daintree Rainforest. Mit etwas Glück treffen Sie das ein oder andere Känguru an.

An einem anderen Tag sollten Sie sich von den schönsten Wasserfällen Australiens verzaubern lassen: Zillie Falls, Milla Milla und der Ellinjaa sollten bei jedem Cairns-Besucher auf dem Programm stehen.

Wer Nervenkitzel sucht, wird das Abenteuersportprogramm in Cairns lieben. Bungeejumping, ein Fallschirmsprung oder doch lieber eine Wildwasserrafting-Tour auf dem Barron River? Entscheiden Sie selbst!

Last but not least – den Sunset am Ayers Rock hautnah erleben

Ein Rückflug nach Deutschland ohne das populärste Wahrzeichen Australiens zu bewundern ist strengstens untersagt. Mitten im Herzen Australiens in einer spektakulären Wüstenlandschaft steht der Heilige Berg der Aborigines – der weltbekannte Ayers Rock. Die Ureinwohner betiteln ihn als Uluru.

Um von Cairns ins Nothern Territory mit einem Mietwagen oder Wohnmobil zu reisen, muss man ungefähr 2900 Kilometer hinter sich bringen. Als Alternative gibt man den fahrbaren Untersatz vorher zurück und setzt sich für lediglich drei Stunden in ein Flugzeug nach Alice Springs. Dort mietet man einen Camper oder einen Mietwagen an und startet in Richtung des Uluru-Kata Tjuta-Nationalparks. Ab Alice Springs erreichen Sie den Ayers Rock nach ungefähr 460 Kilometern.

Am besten kaufen Sie sich vorab schon einen 2-Tagespass für den Nationalpark. In diesen zwei Tagen sollte man auf jeden Fall den Sonnenauf- sowie den Sonnenuntergang genießen. Das Farbenspiel ist unbeschreiblich intensiv und wechselt je nach Tageszeig in ein breites Farbspektrum. Um die Geschichte der Aborigines zu erfahren, empfiehlt sich eine geführte Wanderung. Darüber hinaus sollten Sie den Kata Tjuta sowie den Kings Canyon mit in Ihrer Route einplanen.